JOD

BESCHREIBUNG:

Das Spurenelement Jod kommt in jedem Gewebe vor, wird aber zum großen Teil in der Schilddrüse gelagert, die im vorderen Teil des Halses sitzt. Jod ist vor allem für seine Schlüsselrolle bei der Bildung von Schilddrüsenhormonen bekannt.

 

FUNKTION:

    Jod ist unverzichtbar für die Produktion der Schilddrüsenhormone T3 und T4, die eine sehr wichtige Rolle für die Regulierung von Körperfunktionen spielen, zum Beispiel für die Steuerung der Körpertemperatur.

    Die Aufnahme von Jod ist besonders für schwangere Frauen und ihre ungeborenen Kinder sowie für stillende Mütter von entscheidender Bedeutung. Die Ausschüttung dieser Hormone beginnt, sobald der Fötus lebt, und diese Hormone sind an den Vitalfunktionen des Körpers beteiligt, unter anderem an der neurologischen Entwicklung des Fötus und des Neugeborenen.

    Jod wirkt auch auf das Nervensystem und somit auf die geistige Entwicklung.

     

    QUELLEN:

    Die Lebensmittel mit dem höchsten Jodgehalt sind vor allem Produkte aus dem Meer, zum Beispiel Fisch, Meeresfrüchte, Algen und Jodsalz.  Auch Eier und Milchprodukte sind gute Jodquellen.

     

    ANEKDOTE: 

    Früher war Jodmangel die Hauptursache für Hypothyreose.  In manchen Regionen verursachte Jodmangel Verzögerungen in der geistigen Entwicklung, wenn er früh im Leben auftrat. Dies nannte man dann "Kretinismus".

    Erst die systematische Verwendung von Jodsalz bei der Ernährung hat in den Industrieländern einen starken Rückgang dieser Krankheit bewirkt.

     

    ERGÄNZUNG UND GEGENANZEIGEN:

    Ein Jodüberschuss kann Fehlfunktionen der Schilddrüse (Hyperthyreose) auslösen, aber auch bestimmte unerwünschte Wirkungen erzeugen, besonders am Herzen oder an den Nieren. Der Überschuss ist selten ernährungsbedingt, sondern meist auf eine Überdosierung von Medikamenten zurückzuführen.

    Umgekehrt kann Jodmangel eine Kropfbildung (Vergrößerung der Schilddrüse) und eine Schilddrüsenüberfunktion verursachen. Schon geringer Jodmangel vor oder während der Schwangerschaft kann der Entwicklung der Schilddrüse des Fötus schaden, die Gehirnentwicklung des Fötus irreversibel beeinträchtigen und psychomotorische Anomalien auslösen.

    Da Pflanzen nicht genug Jod enthalten, um den Bedarf des Körpers zu decken, können Veganer oder Vegetarier, die weder Jodsalz noch Algen essen, von Jodmangel bedroht sein.

     

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